Pfändungsrechner 2026
Berechnen Sie, wie viel von Ihrem Nettolohn bei einer Lohnpfändung abgezogen werden darf und wie viel Ihnen bleibt – nach der amtlichen Pfändungstabelle, gültig ab 1. Juli 2026.
- Aktualisiert am 1. November 2026
- Pfändungstabelle nach § 850c ZPO ab 1. Juli 2026
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Pfändbarer Betrag
428,82 €
bei 2.200,00 € netto im Monat und 0 unterhaltspflichtigen Personen
- Bleibt Ihnen 80,5 %
- Pfändbar 19,5 %
Vergleich nach Unterhaltspflichten
| Personen | Freibetrag | Pfändbar | Bleibt |
|---|---|---|---|
| 0 | 1.587,40 € | 428,82 € | 1.771,18 € |
| 1 | 2.184,82 € | 7,59 € | 2.192,41 € |
| 2 | 2.517,65 € | 0,00 € | 2.200,00 € |
| 3 | 2.850,48 € | 0,00 € | 2.200,00 € |
| 4 | 3.183,31 € | 0,00 € | 2.200,00 € |
| 5 und mehr | 3.516,14 € | 0,00 € | 2.200,00 € |
Grundlage: Pfändungstabelle nach § 850c ZPO, gültig vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027. Die Tabelle rechnet in Stufen von 10 €. Pfändet ein Unterhaltsgläubiger oder geht es um eine vorsätzliche unerlaubte Handlung, gelten andere Grenzen (§ 850d, § 850f ZPO).
So funktioniert die Lohnpfändung
Hat ein Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erwirkt, muss Ihr Arbeitgeber den pfändbaren Teil Ihres Lohns direkt an den Gläubiger überweisen. Wie viel das ist, ergibt sich aus der Pfändungstabelle nach § 850c ZPO. Grundlage ist Ihr Nettolohn – also der Bruttolohn nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben.
Unterhalb des Grundfreibetrags ist nichts pfändbar. Vom Betrag darüber darf nur ein Teil gepfändet werden, der mit jeder unterhaltsberechtigten Person kleiner wird. So bleibt Ihnen auch bei einer Pfändung immer mehr als das Existenzminimum.
Pfändungstabelle 2026 (Auszug)
Pfändbarer Betrag pro Monat nach Nettolohn und Zahl der unterhaltsberechtigten Personen, gültig vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027:
| Nettolohn | 0 Personen | 1 Person | 2 Personen | 3 Personen |
|---|---|---|---|---|
| 1.600 € | 8,82 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 1.800 € | 148,82 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 2.000 € | 288,82 € | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 2.200 € | 428,82 € | 7,59 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 2.500 € | 638,82 € | 157,59 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 2.800 € | 848,82 € | 307,59 € | 112,94 € | 0,00 € |
| 3.000 € | 988,82 € | 407,59 € | 192,94 € | 44,86 € |
| 3.500 € | 1.338,82 € | 657,59 € | 392,94 € | 194,86 € |
| 4.000 € | 1.688,82 € | 907,59 € | 592,94 € | 344,86 € |
| 4.500 € | 2.038,82 € | 1.157,59 € | 792,94 € | 494,86 € |
Die amtliche Tabelle arbeitet in Stufen von 10 €. Maßgeblich ist immer die Untergrenze der jeweiligen Stufe.
Rechenbeispiele
- Ohne Unterhaltspflichten, 2.000 € netto: pfändbar sind 288,82 €, es bleiben 1.711,18 €.
- Unterhalt für eine Person, 2.500 € netto: pfändbar sind 157,59 €, es bleiben 2.342,41 €.
Unterhaltspflichten zählen nur, wenn Sie tatsächlich Unterhalt leisten. Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit, für wen Sie aufkommen – sonst rechnet er mit 0 Personen.
Was zusätzlich geschützt ist
- Überstundenvergütung zur Hälfte.
- Urlaubsgeld im üblichen Rahmen.
- Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des Monatslohns, höchstens 500 €.
- Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit im üblichen Rahmen.
Diese Beträge werden vor der Berechnung herausgerechnet. Mehr dazu im Ratgeber Pfändungsfreigrenze 2026/2027.
Häufige Fragen
Wie viel darf bei 2.000 € netto gepfändet werden?
Wie hoch ist der Pfändungsfreibetrag 2026?
Zählt mein Ehepartner als unterhaltsberechtigt?
Gilt der Rechner auch für das P-Konto?
Werden meine Eingaben gespeichert?
Passende Ratgeber
Quellen und Stand
- Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026
- § 850c ZPO – Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen
- § 850a ZPO – Unpfändbare Bezüge
Zuletzt geprüft am 1. November 2026 von der Redaktion. Alle Berechnungen sind unverbindlich und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. So rechnen wir.